1910 | Gründung des ersten virologischen Institutes der Welt auf der Insel Riems durch Friedrich Loeffler
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1919
| - Nach Ende des Krieges wurde Otto Waldmann beauftragt, die von Friedrich Loeffler begonnenen Arbeiten auf dem Riems fortzusetzen
- Mittelpunkt der Aktivitäten war weiterhin die Maul- und Klauenseuche sowie die Produktion eines MKS-Hochimmunserums
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1920
| - Beginn des Ausbaus zur modernen Forschungsanstalt des Landwirtschafsministeriums
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1938
| - Otto Waldmann und K. Köbe stellen einen Maul- und Klauenseucheimpfstoff her, der im Seuchenzug der Jahre 1937 – 1938 zum Einsatz kommt
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1943
| Die „Staatlichen- Forschungsanstalten Insel Riems“ werden dem Reichsministerium unterstellt.
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1945
| - Ausrüstungen und Einrichtungen der Anstalt gehen als Reparationsleistung größtenteils verloren
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1948
| - Heinz Röhrer übernimmt die Leitung der „Forschungsanstalt für Tierseuchen Insel Riems“, die der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der DDR unterstellt wird
- Neben der Maul- und Klauenseuche werden weitere Viruserkrankungen der Tiere in das Forschungsprogramm aufgenommen
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1950
| Breit angelegte
Forschungsarbeiten führen zur Entwicklung der RIEMSER Maul- und Klauenseuche - Konzentratvakzine – die bisherige Dosis/Rind kann von 30 ml auf 5 ml reduziert werden |
1951
| - Die Klauenseuche-Konzentratvakzine ist die Grundlage der in der DDR eingeführten systematischen Maul- und Klauenseuche-Schutzimpfung aller Rinder über 2 Jahre
- Zahlreiche europäische Länder folgen diesem Beispiel
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1952
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1956
| Fortführung der Produktion der Kristallviolettvakzine gegen Schweinepest
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| - In einem Neubau in Riemserort erfolgen in den nächsten Jahren die Entwicklung und Produktion von Impfstoffen und Diagnostika zur Behandlung virusbedingter Tierkrankheiten (der Gebäude- komplex ist heute ein Teil der RIEMSER Arzneimittel AG) (der Insel gegenüber gelegen)
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1970 - 1985
| - Durch umfangreiche Arbeiten in der angewandten Forschung kann die Impfstoffproduktion bedeutend erweitert werden
- Eine Reihe neuer Impfstoffe und Diagnostika kommen auf den Markt, unter Ihnen die heute noch bekannten Präparate RIEMSER® Schweinepestvakzine, RIEMSER®IBR/IPV-Vakzine, RIEMSER® Rinderleukose-Testbesteck
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1990
| - Ausgliederung des Bereiches Produktion aus dem Friedrich-Loeffler-Institut für Tierseuchenforschung Insel Riems
- Gründung der Riemser Tierarzneimittel GmbH
- Übernahme der aus dem „Friedrich Loeffler Institut“ ausgegliederten Produktion in die Riemser Tierarzneimittel GmbH
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1992
| - Privatisierung der Riemser Tierarzneimittel GmbH durch die Familie Braun
- Umsatz 1,1 Mio. Euro, 30 Mitarbeiter
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1995
| Fertigstellung der neuen GMP-Produktionshalle für biotechnologische Produkte in Riems
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1996
| - In Vorbereitung der Expansion Übernahme eines Vertriebszentrums in Riems mit acht Lagerhallen
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1997
| - Kauf der Floracell Kosmetik, Rheinland-Pfalz
- Umfirmierung in Riemser Arzneimittel GmbH
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1998
| - In den folgenden Jahren starkes Wachstum des Unternehmens durch Käufe von Arzneimittelzulassungen von internationalen Pharmakonzernen wie Wyeth, Solvay, Johnson & Johnson, Knoll, Akzo, GlaxoSmithKline
- Übernahme von Patenten und Arzneimitteldossiers sowie aussichtsreiche Ergebnisse der eigenen Entwicklung
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1999
| In das Lieferprogramm des Geschäftsbereiches Veterinär werden Pharmazeutika und Ergänzungsfuttermittel aufgenommen
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2000
| - Übernahme des Leipziger Arzneimittelwerkes (LAW) durch die Riemser Arzneimittel GmbH
- Erwerb eines Ankaufrechts von 50 % der Anteile an Bioveta a.s., Bioveta a.s. ist an Sevapharma a.s., Prag beteiligt und hat diverse Tochtergesellschaften in Osteuropa
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2001
| Umwandlung in eine Aktiengesellschaft- Vorläufiger Abschluss der Neu- und Umbauten am Standort Riems
- Gründung der Unipharma Spolka, Warschau gemeinsam mit Bioveta a.s., Tschechien
- Übernahme von Wirkstoffen, die für neue Anwendungsgebiete in klinischen Studien vorbereitet werden
- Erwerb der Patentrechte an CHP (Tumorbehandlung)
- Gemeinsame Entwicklung einer Vakzine gegen Hautpilz mit Bioveta a.s., Tschechien
- Gemeinsame Entwicklung eines Immun-Stimulans aus menschlichen Leukozyten mit Sevapharma a.s., Prag
- Bis Ende 2001 wurden über 50 Mio. Euro in den Ausbau des Unternehmens investiert
- Dez.: Wirtschaftsminister Dr. Otto Ebnet überreicht der RIEMSER Arzneimittel AG eine Förderbestätigung für Krebsforschung über 1,5 Mio. Euro, bis dato einer der größten Förderbeträge zur biotechnologischen Forschung im Land
- Überschreiten der 30 Mio. Euro Umsatzschwelle
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2002 | - Übernahme der Pharma Dessau GmbH mit dem Forschungsprojekt Hylase
- Ausbau der Hylase-Forschung
- Übernahme von 60 % der DeGAB Pharma GmbH & Co. KG, Münster/ Westfalen
- Ausbau des Vertriebs onkologischer Präparate
- Abschluss der Präklinik von CHP/ Einstieg in klinische Studien (I + II)
- 01.07.2002: Übernahme der Bioglan Pharma GmbH, Gießen
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2003
| - Übernahme aller Geschäftsbereiche (nadelfreie Injektionssysteme und Messtechnik) der insolventen Berliner Rösch AG
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2004 | |
2005 | |
2006 | |
2007 | - Kauf der internationalen Rechte für die Herz-Kreislauf-Präparate Ismo, Lanitop, Lanicor, Spiroctan, Sali-Spiroctan und Aldactone
- Übernahme des operativen Geschäftes sowie aller Mitarbeiter der Bionic Solution Management GmbH, Greifswald
- Beteiligung der TVM Capital GmbH, München
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2008 | - Beteiligung der General Electric Equity (GE)
- Übernahme des gesamten Dentalgeschäfts von Curasan in Kleinostheim und deren amerikanische Tochtergesellschaft – die Riemser Inc. – in Raleigh, North Carolina
- Die Riemser AG erwirbt alle Anteile der angesehenen Rentschler Pharma GmbH in Laupheim bei Ulm und damit einen weiteren Produktionsstandort
- Dr. Gordon Guth wird neuer Vorstand Finanzen
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2009 | - Norbert Braun, Vorstandsvorsitzender der Riemser Arzneimittel AG hat zum 1. Juni die Unternehmensleitung an Dr. Michael Mehler übergeben.Der Biochemiker wechselte von der börsennotierten Actelion AG in der Schweiz zur Riemser Arzneimittel AG und ist seit 1. Januar im Unternehmen als Vorstand für Forschung/Entwicklung und Marketing/Vertrieb verantwortlich.
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